Metzgerei - "Friedrichs - Die Metzgerei" erfahre mehr über uns

Friedrichs – Die Metzgerei

Wie alles begann:

Christoph führt nun schon in dritter Generation den landwirtschaftlichen Betrieb seiner Großeltern fort. Ursprünglich handelte es sich um einen reinen Milchbetrieb. Geschlachtet wurde lediglich für den Eigenbedarf. Nach und nach stieg in der näheren Umgebung jedoch die Nachfrage nach Fleisch von Tieren, die ein “glückliches” Leben geführt haben.

Als gelernter Metzger begann Christoph – auch aufgrund sinkender Milchpreise – den Betrieb auf Mutterkuhhaltung umzustellen. Die Zertifizierung als “Naturland-Betrieb” im Juni 1998 war reine Formsache, da bereits seit der 1. Generationen aus Überzeugung nach den Prinzipien des Verbandes gearbeitet wurde.

Inzwischen vertreibt Christoph seit über 25 Jahren seine Erzeugnisse direkt ab Hof. In den Wintermonaten wird bei den Kunden der Bedarf erfragt und entsprechend geschlachtet.

Zwischen Oktober und Januar werden bis zu 20 biologisch, nachhaltig aufgezogene Cherolais- und Limousin-Rinder geschlachtet und verarbeitet. Die Teilstücke werden vakuumverpackt und zu einer Mindestabnahmemenge von 25 bis 30 Kg verkauft. Dabei wird Christoph von seiner Frau Petra und uns, den Söhnen Sebastian und David unterstützt. Denn bis heute ist Christoph zusätzlich hauptberuflich im Rettungsdienst des Oberbergischen Kreises tätig.

Unsere Kölner Freunde und Bekannte haben uns in den letzten Jahren immer wieder gefragt, warum wir unsere Erzeugnisse nicht auch hier vor Ort anbieten. Ja, warum eigentlich nicht?

Darauf haben wir keine zufrieden stellende Antwort gefunden. Und so festigte sich der Plan mit der Familie, eine eigene, transparente Metzgerei in unserer wunderschönen Wahlheimat ins Leben zu rufen.

Der Hof

Unser elterlicher Hof steht im Oberbergischen Niederasbach. Zwischen 2016 und 2017 haben wir kleinere, originale Stallungen zu Lager- und Zerlegeräumen umgebaut. Hier findet auch die Wurstproduktion statt.

Unser Stall ist ein offener Tretmiststall. Die Tiere verbringen hier aber nur die Wintermonate. Sie können sich auf Stroh frei bewegen und bekommen ausschließlich Futter, das wir selber anbauen.

Wir trennen unsere Tiere nicht zum Kalben, sondern halten sie in den gleichen Stallungen in einer angrenzenden “Abkalbebucht” mit Kälberschlupf. Rund um unseren Hof liegen die Felder und Wiesen, auf denen die Tiere den Rest des Jahres verbringen.

Unsere Philosophie

Wir sind auf unserem Hof sehr naturbezogen aufgewachsen. Nachhaltiges Handeln und gesunde Ernährung bedeuten für uns nicht nur Lebensqualität – sie sind Lebensbestandteil der gesamten Familie. So haben es uns unsere Eltern und Großeltern vorgelebt. Da unsere Familie stets zu einem Teil Selbstversorger war, wissen wir die Natur und unsere Tiere zu schätzen.

Wir haben beide von klein auf unserem Vater geholfen und fühlen uns seit jeher mitverantwortlich für das Wohl unserer Rinder, sowie für die Umsetzung einer herkömmlichen, naturbezogenen Landwirtschaft. Tierschutz, Regionalität und der Respekt vor der Natur und den Bauern sind uns wichtige Anliegen.

Die Grundlage für unser hochwertiges Rindfleisch ist das artgerechte Leben unserer Kühe mit genügend Platz und maximalem Auslauf. Das Futter bauen wir selbst an, denn Mastfutter, Hormone oder Antibiotika kommen für uns nicht in Frage.

Unsere Kühe werden bei uns geboren und laufen mindestens einen Sommer in unserer Herde. Die Qualität und das Versprechen, das wir bieten können ist, dass wir unsere Kühe gebären sehen, wir sie artgerecht großziehen und selber schlachten.

Bei allen Tieren, die wir nicht selbst aufziehen können, ist uns der enge Kontakt zu den Bauern besonders wichtig, um uneingeschränkte Transparenz vom lebenden Tier, bis zum fertigen Lebensmittel gewährleisten zu können.

Die Produktion

Lange Lebendtransportzeiten versetzen die Tiere unter Stress. Deshalb fahren wir unsere Rinder selbst zum etwa zehn Kilometer entfernten Schlachtbetrieb.

Nach der Schlachtung hängt das Fleisch dort mindestens eine Woche ab. Anschließend holen wir es in unsere eigene Wurstküche zurück. Dort verarbeiten wir es zu Wurst- und Fleischwaren weiter.

Für die Verfeinerung  verwenden wir ausschließlich aromatische Naturgewürze und keinerlei Geschmacksverstärker. Unsere Wurst räuchern wir auf traditionelle Art und Weise über Buchenrauch.

Kooperationen

Da wir uns ausschließlich auf die Haltung von Mutterkühen verstehen, besteht eine Kooperation mit dem Naturverbund “Thönes Naturfleisch” aus Wachtendonk am Niederrhein. (Nicht zu verwechseln mit einem großen Hersteller ähnlichen Namens!) Bei “Thönes Naturfleisch” wird nach den gleichen Leitlinien und Prinzipien gearbeitet, wie unsere Familie sie lebt. Mehr Information findest Du unter: www.naturverbund.de.

Das sind wir

Christoph Friedrichs

Christoph (59) wuchs auf dem elterlichen Hof auf und lernte bereits in jungen Jahren den Umgang mit Tieren. Er gilt als Allround-Talent. Neben den erlernten Berufen Landwirt, Metzger, Rettungsassistent hat Christoph seine Leidenschaft im Segeln gefunden.

Sebastian Friedrichs

Sebastian (36) bringt Expertise in Medien und Kommunikation mit. Sebastians Laune ist deutlich besser, wenn der FC gewinnt. Ob gucken oder spielen, für Fußball schafft sich Sebastian gerne Freiräume. Wer ihm aber immer gerne dazwischenkommen darf, sind seine beiden Kinder.

David Friedrichs

David (34) bringt als gelernter Zimmermann viel handwerkliches Geschick mit. Er kümmert sich um die Ausstattung des Ladenlokals und hält auch sonst alle Räumlichkeiten und Geräte in Schuss. Wer früh aufsteht, kann David häufiger auf seinem Rennrad aus der Stadt rausfahren sehen.

Kent Osenberg

Kent ist seit 2016 Metzgermeister. Er wurde im selben Betrieb ausgebildet wie Christoph. Außerhalb der Metzgerei beschäftigt sich Kent gerne mit Motorsport. In den Sommermonaten gehören die Wochenenden Rasenmäher-Traktoren-Rennen.